Service on Demand im Kantonsspital Frauenfeld

Service on Demand im Kantonsspital Frauenfeld Interview mit Nathalie Mayer, Leiterin Hauswirtschaft

 

Auch in den Spitälern ist Service on Demand gefragt und hilfreich. Das Kantonsspital Frauenfeld hat seit Frühling 2021 den Dienst eingeführt und ist mehr als zufrieden. Einerseits sind ein Teil der Schrankbetten in den Belegschaftszimmern mit einem Buttonboard ausgestattet, andererseits werden einfache Bestellvorgänge über QR-Codes getätigt.

Lancierung:

Erste Buttonboards im März 2021 und Ausweitung der Buttonboards sowie QR-Codes im Juni 2021.

Umsetzung:

Buttonboards 2.0 für Bettwäschewechsel und QR-Code für die Bestellung von fehlender Arbeitskleidung.

Foto von Nathalie Mayer

Frau Mayer, wie hat sich durch Service on Demand der Alltag für die beteiligten Personen verändert?

Ärztinnen und Ärzte können bei Bedarf neue Bettwäsche für ihr Schrankbett mit einem Knopfdruck bestellen und die zuständigen Personen aus dem Hauswirtschaftsteam werden umgehend per Mail auf ihrem Tablet informiert. Dank der Einführung von Service on Demand ist für das Hauswirtschaftsteam klar ersichtlich, wo Bedarf nach einem Wäschewechsel besteht. Die täglichen Kontrollgänge fallen weg. Besonders im Spitalbetrieb, wo in unterschiedlichen Schichten gearbeitet wird, ist dies ein grosser Vorteil.

Bald können die Mitarbeitenden über den QR-Code ihre fehlende Arbeitskleidung melden. Auch das ist ein Angebot von Service on Demand. Welche Vorteile versprechen Sie sich von dieser Leistung?

Die Mitarbeitenden können ihre Mitteilung an uns papierlos machen, so haben wir die Möglichkeit umgehend zu reagieren und es müssen keine Listen eingesammelt werden, welche von Hand ausgefüllt wurden und daher teilweise auch schwierig zu entziffern waren.

Worin sehen Sie persönlich den grössten Vorteil von Service on Demand im Spitalbereich?

Spitäler sind grundsätzliche weitläufig, die Dienstleistungspunkte der Hotellerie und Hauswirtschaft meist auf dem ganzen Areal verteilt, mit Service on Demand kann sowohl Zeit als auch Laufmeter eingespart werden, für die Nutzenden und auch für uns als Dienstleistende. Ebenso kann mit Service on Demand auf einfache und schnelle Art eine Auswertung erstellt werden.

Sie haben bereits einige Ausweitungen der Service on Demand Dienstleistungen vorgenommen.

Wo sehen Sie weiteres Potential im Spitalbereich? In den Sitzungszimmern, bei der Logistik zur Meldung z.B. von Leergut, zur einfachen Meldung bei technischen Störungen oder ganz allgemein zur Meldung von unregelmässig stattfindenden Dienstleistungen.